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Plasikmüll im Ozean
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Müllkippe Meer- vom Treibguteffekt im Ozean Treibender Abfall ist längst ein Problem für das Leben im Meer. Robben strangulieren sich zu Tode, Wale verheddern sich in Geisternetzen, Vögel verhungern mit vollem Magen. Ein riesiger Müllteppich im Pazifik zeigt nun das wahre Ausmaß. Mitten im Nordpazifik driftet ein nahezu geschlossener Festmüllteppich von der Größe Mitteleuropas. Gefangen in einer gigantischen ozeanischen Ringströmung aus Nordäquatorial-, Kuroshio- und einem Teil des Nordpazifikstromes, kreisen etwa drei Millionen Tonnen "Wegwerf-Kultur" um ein Zentrum ungefähr 1.000 Seemeilen nordwestlich von Hawaii. Der Abfall, der aus allen Teilen der Welt stammt, wird von der Meeresströmung hauptsächlich entlang der Pazifikküsten Nordamerikas und Japans "eingesammelt". Das überwiegend aus Plastik zusammengesetzte, pazifische "Wertstoff"vorkommen macht nach Ansicht von Meeresforschern mittlerweile etwa das Sechsfache des dort lebenden Zooplanktons aus. Bekannt wurde die ozeanische Deponie fernab jeder menschlichen Behausung schon Anfang des Jahres, nachdem ein Forschungsschiff der Umweltschutzorganisation Algalita Marine Research Foundation (http://www.algalita.org) sie auf einer Patrouille, etwa 1600 Kilometer vom kalifornischen Festland entfernt gefunden hatte. Nach Angaben des Kapitäns Charles Moore stammt ein Teil der "Kulturgüter" noch aus den fünfziger Jahren, den Anfangszeiten industrieller Kunststoffproduktion. Mindestens fünfzehn Jahre, wahrscheinlich aber noch länger werden die im Ringstrom des North Pacific Gyre-Systems aufkonzentrierten Abfälle noch verweilen, bevor sie sich wieder in andere Meeresregionen zerstreut haben. Bis zu 500 Jahre könnte es dagegen dauern, so das Magazin GEO in seiner März-Ausgabe, bis sich die widerstandsfähigen Materialien durch Sonne und Luftsauerstoff zersetzt, endgültig in ihre chemischen, oft toxischen Bestandteile aufgelöst haben. Schon heute dürften die von dem Müllfeld ausgehenden Einflüsse - etwa die Abschattung der oberen Wassersäule und Lösungswolken an Chemikalien und Giftstoffen - ihren Beitrag zur Nahrungskette geleistet haben. So vergiftet und verdunkelt die Abdeckung zum Beispiel diejenigen lichtdurchfluteten oberflächennahen Wasserschichten, die für die Produktion des pflanzlichen Planktons so wichtig sind. Wie ein Schwamm wirkt das Feld wegen seiner großen inneren Oberfläche noch zusätzlich auch auf toxische Substanzen, die sich nur schwer in Wasser lösen und im Laufe der letzten Jahrzehnte über Flüsse und Niederschlag ins Meer geschwemmt worden sind. Geochemische Analysen belegen eine bis zu eine Million fach höhere Konzentration von Substanzen wie etwa DDT oder PCB an der Oberfläche treibender Plastikteile im Vergleich zum umgebenden Wasser. Plankton, aber auch Fische auf Nahrungssuche nehmen diese Chemikalien auf, reichern sie in ihren Organismus an und geben sie in der Nahrungskette weiter. Manche Fischarten, wie zum Beispiel heranwachsende Zackenbarsche, suchen gezielt Schutz unter großen Stücken von Treibgut, bis sie eine Mindestgröße erreicht haben. Erst dann suchen sie sich ein eigenes Revier in Küstennähe. Neben der schleichen, nicht sichtbaren Vergiftung hat die zunehmende Müllbelastung der Ozeane aber auch deutlich wahrnehmbare Auswirkungen auf die Lebewesen der marinen Umwelt. Insgesamt, so schätzt man heute, sterben pro Jahr Millionen von Tieren an den Folgen der Vermüllung der Ozeane. Unterwasser-Müllkippen decken Lebens- Laich- und Nahrungsgründe ab, einzelne Teile werden zu Fallen für luftatmende Tiere. Besonders anfällig für die vielfältigen Gefahren künstlichen Treibgutes sind die größeren Fische, die Meeressäuger, Seevögel und Meeresschildkröten. Da gerade deren Lebensräume der Vermüllung besonders stark ausgesetzt sind, kommt es entsprechend häufig zu "abfälligen" Begegnungen, oft mit fatalen Folgen. Neugierige Robben verletzen sich beim Spiel mit angeschwemmten Plastikteilen. Meeressäuger, Meeresschildkröten, aber auch Seevögel geraten oft schon als Jungtiere mit Körperteilen in Plastikschlingen oder treibende Netze. Können sie sich nicht rechtzeitig befreien, verwandeln sich diese Teile im Laufe von Monaten und Jahren zu tödlichen Fallen. Mit dem Wachstum des Tieres schneiden sie sich tief in den Körper ein und verursachen schwere, unheilbare Wunden. In nördlichen Gewässern fallen allein rund 30.000 Pelzrobben pro Jahr verlorenen gegangenen Fischernetzen zum Opfer. Sie verheddern sich und ertrinken oder ersticken. Manche von ihnen ziehen sich schwere Verletzungen zu und gehen an Infektionen zu Grunde. Wale und Meeresschildkröten verwechseln treibende Plastiktüten mit Beutetieren, Seevögel füllen sich den Magen mit Plastikpellets. Sie verhungern, weil nicht mehr ausreichend echte Nahrung aufgenommen und verdaut werden kann. Küken ersticken an den in vielen Brutkolonien schon als Nestbaumaterial verwendeten Kunststoffschnüren aus den Überresten von Fischernetzen. Im Juli 2002 "bargen" Biologen der englischen Marine Conservation Society (http://www.mcsuk.org), der National Aquatic Litter Group (http://nalg.org.uk) sowie der Groupe d` Etude du Cétacés Cotentin (http://www.perso.wanadoo.fr/gecc) rund 800 Gramm Plastikmüll aus dem Magen eines vor der normannischen Küste gestandeten Zwergwals. Sie fanden neun intakte Plastiktüten, von denen zwei noch einen deutlich lesbaren Aufdruck trugen, sieben zerschlissene Müllbeutel, sowie Reste von Nahrungsmittelverpackungen. Mindestens 267 Arten von Meerestieren sind nach Untersuchungen der Marine Mammal Commision aus dem Jahre 1998 den unterschiedlichen Gefahren des treibenden Festmülls ausgesetzt. Die Quellen des marinen Treibmülls sind bekannt. Hauptsächlich, nämlich zu 80% werden die Teile vom Festland eingetragen. Hinterlassenschaften von Strandnutzern, der Inhalt offener oder umgestürzter Müllcontainer wird vom Wind auf das offene Meer verweht, von Strandwellen oder der Flut "abgeholt" oder vom Regen eingespült. Der Rest, also rund 20% der Einträge entfallen auf die Handels-, Fischerei- und Sportschifffahrt sowie die unterschiedlichen Erdöl- und Erdgasproduktionsstätten im Offshorebereich. Mit zunehmenden Bebauung küstennaher Bereiche und der wachsenden Produktion von Verpackungsmaterial aus langlebigem Plastik wird sich der Mülleintrag in die Meere zukünftig erhöhen. Seit Jahren arbeitet die UNO an einem eigenen interdisziplinären Programm zur Reduzierung der Einträge von Festmüll im Meer. Das Bemühen der Vereinten Nationen hat zu vielen nationalen Ansätzen zunächst in den Küstenländern geführt. Mit Übereinkünften wie etwa die MARPOL- oder die London Dumping - Convention versucht die internationale Gemeinschaft den Eintrag von Müll und Schadstoffen ins Meer bereits an der Quelle - vom Land oder von Schiffen aus - zu begrenzen. In diesem Zusammenhang sei ein Blick auf die Internetseite empfohlen (http://marine-litter.gpa.unep.org/).
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